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kill for that dress

Eine Kurzgeschichte mit Bildern

"Für so ein Kleid könnte ich töten" So oder so ähnlich hatte wohl schon jede Frau einmal gedacht. Jedenfalls ging dieser Gedanke C. durch den Kopf als sie R. in ihrem neuen hauchdünnen, schwerelos federnden Kleid dahin schreiten sah. Wie auf einem Catwalk glitt sie dahin, edel, vornehm, elegant. Und alle schauten ihr nach. Warum war nicht Sie, C. die das Ziel des Begehrens, warum R.?

War es Eifersucht oder stilles Verlangen nach diesem edlen Teil aus Stoff, das die Sehnsucht in C. weckte?

Was auch immer, sie schmiedete einen Plan und nahm die Verfolgung von R. auf. Mit etwas Abstand zuerst, damit kein Verdacht aufkommen könnte. Der Wunsch, dieses Kleid an ihr selbst zu spüren, stieg von Schritt zu Schritt. Der Entschluss war gefasst, sie musste es haben. Das Kleid war bei R. auf dem falschen Körper, das musste korrigiert werden.

Da kam es C. sehr gelegen, dass der Heimweg von R. durch ein abgelegenes einsames Gebiet führte. Der nahende Abend bot dazu eine einmalige Chance. Ein vorsichtiger Blick rundum. Niemand war da, nur C. und R. Wie von selbst fand der dicke Holzpflock den Weg in die rechte Hand von C. Die nächsten Schritte waren automatisch etwas schneller, die Distanz zu R. wurde immer geringer. Was würde sie tun, wenn sie erkannte, dass sie verfolgt wurde? Plötzlich drehte sich R. um. Sie wusste sofort, dass C. sie verfolgte, der Stock deutete zudem auf keine gute Absichten.

Weglaufen, schnell flüchten, das war der erste Instinkt von R. Aber etwas lief schief. Sie war zu langsam in ihrem Kleid, und die Flucht abseits des Weges war die falsche Entscheidung. C. holte zunehmend auf, erreichte R. Einmal konnte R. sich noch befreien. Die wilde Entschlossenheit von C. überraschte aber R. vollkommen. Damit konnte sie nicht rechnen, sich nicht vorbereiten können. Zuerst kam es zu einem Gerangel, dann ein Kampf, der verzweifelte Versuch sich zu wehren kam aber zu spät. Ein Schlag von C. mit dem Holzpflock, R. taumelte und stürzte. Noch ein Schlag, danach gab es keine Gegenwehr. C. hatte nun leichtes Spiel, R. das Kleid vom Körper zu ziehen und selbst überzustreifen. Ab und zu noch ein Blick ob jemand kommen könnte, aber nein, sie waren noch immer alleine.

Fertig. Es war vollbracht. C. ging wieder auf den Weg und ruhig nach Hause. Noch ein letzter Blick zurück auf R. zum Abschied.

Danke, R.

Jetzt würde sie das Ziel der Begierde sein, C.

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