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Visual Storytelling

Die Macht der Bilder

Mehr als Kino im Kopf

In meinem Logo ist zu lesen, dass ich mich mit "visual storytelling" beschäftige. Direkt übersetzt heißt das "mit Bildern Geschichten erzählen". Naja, das ist zwar eine Basisdefinition, mit der man allerdings noch wenig anfangen kann. Deshalb werde ich mich in der nächten Zeit mit ein paar Beiträgen etwas genauer mit diesem Thema beschäftigen. Ganz allgemein, aber auch speziell aus meiner persönlichen Perspektive.

Die direkte Übersetzung (siehe oben) ist sehr umfangreich. Eigentlich fallen alle Bilder oder Bildserien mit narrativen (lat. "mit erzählendem Charakter) Inhalten darunter. Der Begriff wird auch viel umfangreicher verwendet, als nur für die Fotografie. Eigenlich kann er für alle Arten von Medien und Kunstgattungen angewendet werden, hauptsache narrativ.

Eines meiner ersten Bilder mit inszenierten Bildgeschichten: cubes sof life.

Was braucht ein Bild eigentlich, damit es dazu taugt, eine Geschichte zu erzählen? Das Wichtigste ist ganz sicher, dass es Emotionen auslösen muss, damit wir eine Bewegung in das Bild hineindeuten können. Uns also Gedanken darüber machen, was könnte vor dieser Szene passiert sein, was kommt danach. Es bedarf also eine Art Auslöser, der die Phantasie des Betrachters anregt. Das geschieht auf drei möglichen Ebenen:

  • Ein Bild - oder vielmehr, das was wir subjektiv im Bild sehen - ruft Erinnerungen in uns hervor. Es regt das Gehirn also an, etwas Bekanntes abzurufen. Etwas das wir selbst erlebt, gelestn, gefühlt, gehört oder gesehen haben - was unsere Sinne angesprochen hat. Das kann durch das Bild als Ganzes ausgelöst werden, oder auch nur von einem kleinen Detail darin.
  • Das selbe Bild kann aber bei einer anderen Person ganz anders wirken, die Neugier vor etwas Unbekannten wecken. Wie oft ist mir schon passiert, dass ich staunend vor einem Bild in einem Museum gestanden bin. Mit der Frage: Wie ist das gemacht, was geschieht in diesem Bild?
  • Vielleicht der wichtigste Aspekt ist wohl, dass Bilder die Phantasie anregen, viel mehr als geschriebene Texte. Jeder Mensc, der ein Bild anschaut, kann seine eigene ganz individuelle Geschichte dazu entwickeln.

Schon vor vielen tausenden Jahren haben Menschen begonnen, Situationen und Geschichten mit Bildern auszudrücken. Damals noch mit primitiven Mitteln in Form von Höhlenmalereien. Die inhaltliche Dichte und Vielfalt mit der Bilder auf Menschen wirken, ist seither unverändert die wichtigste Grundlage für das "visual storytelling".

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